Werkstattregal mit persönl. Note

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Da ich in meiner Werkstatt auch ein wenig Werkzeug unterbringen muss, beschloss ich eine kleine Werkzeugwand zu bauen. Kleine Auflage meinerseits – Die Arbeitsplatte darf nicht angebohrt werden! Da die Wand dahinter aber nur aus Styropor und Dachlatten besteht, musste ich zusehen, dass alles alleine steht oder nur am Deckenbalken befestigt wird. Wichtig war mir auch, dass die Werkzeugwand geöffnet werden kann um die Werkzeughalterungen von hinten zu befestigen.
Durch die Befestigung am Deckenbalken ergab sich nun eine Tiefe, die den Platz für Regale schuf und die Werkzeugwand bildet dann doch eher einen Schrank. Bei der Platzaufteilung richtete ich mich nach meinem vorhandenen Holz.
Zur Verwendung kam eine OSB-Platte aus Restbeständen. So stand auch fest, wie breit der mittlere Teil wird. Die Regale habe ich dann links und rechts gleichmäßig aufgeteilt.

 

Nachdem die Maße feststanden, habe ich zwei (geprüfte gerade) Dachlatten oben am Dachbalken angeschraubt und unten nur erst mal nach hinten abgestützt.
Zur Stabilisierung wurden zwei zusätzliche Streben eingebracht und einen provisorischen Abstandshalter nach rechts gesetzt.
In einer Kramkiste (gut, wenn man die Werkstatt mal umbaut) habe ich Scharnierbänder gefunden, die hier zum Einsatz kamen. Damit sie bündig angeschraubt werden, habe eine alte Wasserwaage als Anschlag fixiert.

 

Als Regalseitenbretter nutzte ich fertige Leimholzbretter (Fichte).

Damit nachher alles „freihändig“ steht, habe ich für die Regalböden Nuten in die Seitenbretter gefräst. Da die Bretter 18mm stark sind, brauchte ich Nuten von 20mm.
Um es mir einfach zu machen, habe ich wieder eine Wasserwaage fixiert, eine 12mm Nut gezogen, dann eine 8mm Gewindestange angelegt und bin nochmal mit der Oberfräse langgefahren. 8mm und 12mm ergeben ja bekanntlich 20mm 🙂

Die Regalböden habe ich dann passend mit der PCM 8S zugesägt.

 

Viel Platz für Werkzeuge ist es nicht wirklich, aber das wichtigste musste dran. Das waren eine Auswahl an Schraubendreher und mein Bohr- und Schraubzubehör für meinen Uneo Maxx (ja die ganze Reihe ist nur für den Maxx).

Ich habe mir also eine Dachlatte zugesägt, geschliffen, gebohrt (macht Spaß mit der PBD 40 mit Tiefensnschlag) und die Kanten mit der Oberfräse verrundet.

 

Da bei mir die meisten Werkzeuge grün sind, kommt natürlich auch grüne Farbe zum Einsatz. Dazu muss ich sicher nicht viel schreiben.

 

So, nach spontaner Idee, Rundblick bei Ebay und super schneller Lieferung des Verkäufers, konnte ich meinen kleinen 15“ Monitor verbauen.
Also Monitor auflegen, ausrichten, nachzeichnen und aussägen. Sitzt, wackelt nicht und hat so wenig Luft, dass er momentan ohne weitere Befestigungen hält. Momentan! Ich werden natürlich noch eine entsprechende Halterung bauen.

Auf dem letzten Bild sieht man meinen kleinen Betrug. Der entsprechende Rechner wurde noch nicht verbaut und ich habe Frauchens Laptop zu Demonstrationszwecken nur mal missbraucht.

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