Die I and DIY – Werkstatt und verwendete Werkzeuge

Werkstatt selber bauen

Werkstatt selber bauen

Werkstattbau: Alles begann mit einem Fenster in unserem Partyraum, hinter dem sinnlos eine kleine überdachte Fläche war. Nicht groß, aber groß genug um eine Werkbank zu überdachen. Handkreissäge raus und aus dem Fenster wurde eine Tür. Dahinter lag als Basis nun eine kleine Fläche, die eingeebnet und mit Gehwegplatten ausgelegt wurde.

Die Wände wurden in einer Art Ständerbauweise gestellt. An vorhandene Pfeiler kamen Dachlatten (ein altes Fenster), darauf innen und außen Styropor, Armierungsmörtel mit Gewebe und Reibeputz. Nicht gerade schalldicht, aber recht annehmbar isoliert. So schnell steht eine kleine Werkstatt.

Werkbank selber bauen

Nachdem mir ein Kollege die Arbeitsplatte seiner alten Küche anbot, entschied ich mich endlich für eine neue Werkbank. Ein Teil der Arbeitsplatte war 240cm und passte somit so ideal, dass ich nicht mal sägen musste. Ein weiteres Stück war 110cm und brauchte nur um10cm gekürzt zu werden, um eine Werkbank in L-Form zu bilden.

Wie die Werkbank aufgebaut wird, stand sofort fest. Also blieb an Planung nur die Unterkonstruktion. Am einfachsten geht das natürlich immer vor Ort. Balken hinlegen,zurecht schieben und zusägen. Für die Füße hatte ich bereits alte Balken 8cm x 8cm (Schwiegervater wollte sie verfeuern) mit einer Länge von 150 cm stehen. Darum entschied ich mich auch, die Füße unter die Haltekonstruktion der Arbeitsplatte zu setzen. Die Balken habe ich mittig geteilt und kam auf etwa 75 cm, dazu die Querbalken mit 8 cm und die Arbeitsplatte mit 4 cm. Das ergibt eine angenehme Arbeitshöhe von 87 cm.

Zusammenbau der Werkbank

Nun ging es ans Verschrauben. Die einfachste und schnellste Variante sind hier stabile Winkel. Damit die ganze Konstruktion hinterher auch plan unter der Arbeitsplatte liegt, nutzte ich selbige vorher als Auflagefläche.

Werkbank mit Arbeitsplatte
Mühsam wurde die Konstruktion an ihren Platz geschafft.

Um die Füße winklig anzuschrauben habe ich einen Anschlagwinkel mit der Schraubzwinge befestigt und so konnte ich mit einer Hand den Fuß festhalten und mit der anderen schrauben. Eine dritte Hand wäre aber auch nicht schlecht gewesen.

Nachdem die ersten Füße angeschraubt waren, flüsterte mir jemand, ich solle die alten Schränke gleich einbauen. Da sie schon sehr wacklig sind, bekommen sie so wieder halt und können noch eine Weile genutzt werden. Da es bereits gegen 2:00 Uhr war, wo normale Menschen schlafen, muss ich wohl der Flüsterer gewesen sein. Dass ich gute Ideen habe, ist damit bestätigt. Dass ich aber manchmal nicht weiterdenke, zeigt sich erst im nächsten Schritt.

Werkbank mit Arbeitsplatte bauen
Die lange Arbeitsplatte konnte gleich aufgelegt werden.

Das Grundgerüst war verschraubt, lag auf Kopf im Partyraum und sollte nun in die Werkstatt. Irgend so ein Depp hatte die glorreiche Idee die Schränke gleich anzubauen. Selbiger war mitten in der Nacht aber auch alleine und musste das Gestell (inkl. Schränke) vom Tisch heben und dabei auch noch umdrehen. Gut, dass er vor 10 Jahren mal fit war 🙂

Mühsam habe ich es geschafft und noch mühsamer habe ich das Gestell (drehend) durch die Tür in die Werkstatt gewanstet. Ein Vorteil war natürlich die Uhrzeit → Es war keiner da, der mich dabei fotografieren konnte.

Da stand das Gestell mit den kleinen Schränken nun an seinen Platz und ich brauchte nur noch die Arbeitsplatte auflegen. Die lange Seite blieb unverändert und die kurze konnte ich erst am nächsten Tag (mit Lärmerlaubnis) anpassen.

Da ich mir bei der weiteren Gestaltung noch nicht sicher bin, blieb die Arbeitsplatte erst mal unverschraubt liegen.

Ein paar Tage und ein paar Regale später konnte auch etwas Werkzeug einziehen.

Aktueller Stand meiner Werkstatt

Inzwischen wurde die Wand zum Anbau vollständig entfernt (Bereich hinter dem Pfeiler) und meine Werkstatt ordentlich vergrößert.

Wie man sieht, wird eine Werkstatt nie fertig und selbst das Foto ist nicht mehr zeitgemäß. Der verkleidete Pfeiler wurde erneuert und die Verkleidung komplett entfernt. Sind nur ein paar Zentimeter aber wieder etwas mehr Platz.

Werkstatt selbst gebaut

Werkzeuge mit denen ich in meiner Werkstatt arbeite

Zu einigen habe ich bereits einen Testbericht geschrieben, der jeweils verlinkt ist. Wer zusätzlich Fragen zu einem bestimmten Modell hat, kann mich gerne direkt ansprechen – Kontaktformular.

Tischbohrmaschinen

Tischsäge

  • Bosch PCM 8S Kapp- und Gehrungssäge
  • Brüder Mannesmann M12840 Kapp- und Gehrungssäge
  • Bosch PTS 10 Tischkreissäge
  • Westfalia Bandsäge  (baugleich Einhell, Scheppach …)

Dekupiersäge

  • Proxon DSH 28092
Preis: EUR 222,00
statt: EUR 241,99

Fliesenschneider

  • Profitech FLC 180-PRCD (baugleich Einhell)

Akku-Bohrschrauber

  • Bosch IXO
  • Bosch PSR 18 LI-2
  • Bosch GSR 10,8-2-LI
  • Black+Decker Autosense

Akku-Schlagbohrschrauber

  • Black+Decker
  • Bosch PSB 18 LI-2 Ergonomic

Akku-Bohrhammer

Bosch Uneo Maxx (Testbericht)

Stichsägen

  • PST 18 LI
  • PSA 18 LI Säbelsäge

Elektrische Handsägen

Kabelbohrgeräte

Schleifgeräte

  • Bosch PSS 250 AE (Schwingschleifer)
  • Bosch PEX 400 AE (Exzenterschleifer)
EUR 62,99

Oberfräsen

  • Bosch POF 600 ACE
  • Bort BOF-1080N

Multifunktionswerkzeuge

Oszillationsswerkzeuge

Bosch PMF 180 E

Multifunktion-Aufsatzwerkzeuge

  • Black+Decker MultiEvo MT18K (Testbericht)
  • Black+Decker MultiEvo MT350K (Testbericht)
    • MTSS11 Gras- und Strauchschere
    • MTTS7 Mini-Handkreissäge
    • MTSA2 Schleifer
    • MTOS4 Oszillier-Werkzeug
    • MTRS 10 Säbelsäge
    • MTHD5 Schlagbohrer

Dekorationswerkzeuge

  • Bosch PKP 7,2 LI
  • Bosch PTK 3,6 LI

Werkstattsauger

  • Bosch PAS 12-27 F Werkstattsauger (Testbericht)
  • Bosch Akkustaubsauger PAS 18 LI
  • Starmix iPulse L-1635 TOP Industriesauger

Werkstattausstattung

  • BlueCave Werkstatteinrichtung
  • Scheppach Kompressor
Preis: EUR 42,25
statt: EUR 44,95

sonstiges

6 thoughts on “Die I and DIY – Werkstatt und verwendete Werkzeuge

  • Markus

    Erschreckend ordenlich trifft es sehr gut, wenn ich das mit meinem Werkraum vergleiche liegen dazwischen Welten 😀

    Das mit dem Monitor fnde ich auch eine sehr coolde Idee, aber hängt der nicht etwas weit oben, da bekommt man doch einen steifen Hals wenn man immer nach oben schauen muss. Oder wirkt das nur so auf dem Foto? Es sei denn du stehst und sitzt nicht davor, dann mag das gehen.

  • Ulli

    Ich habe eine (vermutlich) ebenso kleine Werkstatt wie du und gleich zu Anfang ein zentrales Problem erkannt, zu dem ich hier eine Lösung anzeigen kann.
    In der Planung für seine Werkstatt sollte man unbedingt den Standort des Schraubstocks mit einbeziehen. Hat man mal lange Leisten zu kürzen oder zu bearbeiten, stößt man in einer kleinen Werkstatt schnell mit einem Ende des Werkstücks an eine Wand rechts oder links vom Schraubstock.
    Ich habe rechts neben meiner Werkbank die Tür, also habe ich die rechte Werkbankecke so abgeschrägt, dass die Schnittkante mittig zur Tür zeigt. Auf dieser Stelle ist nun derSchraubstock montiert und wenn ich die Backen öffne und von der Seite hindurch schaue, dann sehe ich durch die Türöffnung in den Kellerflur.
    Wenn ein Rohr oder ein sonst zu bearbeitendes Werkstück zu lang ist, spanne ich es so ein, dass das lange Ende durch die Tür ragt.
    Somit kann ich auch in einer kleinen Werkstatt ohne jede Komforteinbuße überlange Werkstücke problemlos bearbeiten.

    • Ähnlich habe ich es mit meiner Kapp- und Gehrungssäge gemacht. Die steht in einer Nische und ich kann kurze Stücken sägen. Zusätzlich habe ich aber die Arbeitsplatte ausziehbar gebaut und kann die Säge nach vorne ausziehen. Dann komme ich an der Wand vorbei und kann langes Holz sägen (letztes Bild unten links).
      Das Schraubstockproblem habe ich mit einer massiven Klemmvorrichtung gelöst. Ich kann damit meinen Schraubstock abnehmen und je nach Wunsch an beliebiger Stelle der Werkbank befestigen. Hier zu sehen: mobile Schraubstockhalterung

      Gruß Ricc

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