Multievo mit Säbelsäge – mein neuer Freund

Werkstatt_Wanddurchbruch_3Um was geht es heute eigentlich? Meine Wochenendarbeit oder ein Werkzeug? Sagen wir mal, im Vordergrund steht meine Arbeit. Dabei habe ich aber zum ersten mal so richtig mit einer Säbelsäge gearbeitet und bin begeistert. Nebenbei möchte ich mir auch angewöhnen, bei meinen Arbeiten direkter die verwendeten Werkzeuge zu zeigen. So sieht jeder Leser, was womit möglich ist.

Den Multievo mit Säbelsäge hatte ich ja bereits vorgestellt und auch an einigen Sachen ausprobiert, aber nun hatte ich ihn im richtigen handwerklichem Einsatz. Warum hatte ich bisher eigentlich keine Säbelsäge? Das macht sich doch so geil?

 

Kurzer Rückblick:

 

Aber nun zu meiner Arbeit:

Multievo mit Säbelsäge Dremel DSM20
Multievo und DSM 20 im Einsatz

Vor langer langer Zeit, habe ich meinen Werkstattumbau begonnen und bin von einem hinteren kleinen Raum in den größeren davor gezogen. Erläuterungen dazu hier: Werkstattumbau Teil 1 Vieles ist seit dem liegen geblieben und am Wochenende sollte es endlich weiter gehen. Dazu war ein kleiner Wanddurchbruch nötig, durch den ich beide Räume (hinter der Werkbank) verbinde. Sinn der Sache: Im kleinen Nebenraum stehen Kompressor und Sauger und beide Leitung sollen hinter, um und an der Werkbank im vorderen Raum verlegt werden. Also im Nebenraum die Ecke frei gemacht und die erste der beiden Verkleidungen (Art Ständerbauweise) ausgesägt. Dazu hat sich die Dremel DSM20 anfangs ganz gut gemacht, da man mit ihr eintauchen kann. Nicht so günstig ist in dem Fall aber ihre Größe bzw Bauform und ich konnte sie nur stückweise nutzen. Weiter ging es mit dem Multievo mit Säbelsäge und ich habe das Teil lieben gelernt. Durch das länger Sägeblatt kommt man in jede Ecke und der Arbeitsfortschritt ist genial. Ich hatte glaube schon mal erwähnt, dass mir die Werkzeuge (Sägeblatt und so) bei Black+Decker richtig gut gefallen.

Multievo mit Säbelsäge Wanddurchbruch
Regal ist ausgeräumt
Werkstatt_Wanddurchbruch_5
jetzt wäre mehr Platz für das Regal

Nachdem die erste Wand offen war, habe ich erst mal gesehen, welchen Platz ich in der Wand verschenke. Das waren satte 25cm. Wie das Regal, welches davor stand und ja dann eigentlich auch in der Wand stehen könnte…..  Ok, ich räume das Regal aus, schneide diese Seite der Wand über die gesamte Fläche aus und nutze den gewonnen Platz dann wieder für das Regal. Bin ja einmal dabei.

platzhalter

Multievo mit Säbelsäge
Die Wand ist raus

Jetzt könnte ich alles wieder verkleiden, schön machen und einräumen. Könnte ich! Aber bald möchte ich auch meine „Sortier-Koffer“ einräumen und dann brauche ich die Büchsen im Regal nicht mehr. Eigentlich bräuchte ich dann auch das Regal nicht mehr. Eigentlich könnte ich auch optisch einen größeren Raum schaffen, indem ich die ganze Wand raus nehme. Ja eigentlich! Woher kommt dieses Wort eigentlich eigentlich? Kann mir aber eigentlich auch egal sein. Auf gehts, ich schneide die ganze Wand, na ja, zumindest das Stück raus.

Inzwischen zieht die Wand aus und das Chaos ein. Sägen liegen rum, Akuschrauber, jede menge Holz liegt im Weg, man stolpert über Styrodurstücke….. Aber, die Wand ist raus und ja, das sieht jetzt deutlich größer aus. Zumindest, wenn man sich das Ganze aufgeräumt vorstellt.

Inzwischen ist natürlich Ordnung, mein „Werkstattregal mit besonderer Note“ abgebaut und die Basis für eine längere Werkbank geschaffen.

Übrigens liegt nun weder die Druckluft- noch die Saugleitung. Aber ich hätte es geschafft, wenn es das Wörtchen „eigentlich“ nicht gebe.  😉

 

 

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