Produkttest Dremel DSM20 – 1.Aufgabe

Dremel hat zum großen Produkttest eingeladen und ich darf dabei sein.

Getestet wird die neue Kompaktsäge DSM20. Sie ist neu und sie ist anders. So, wie auch dieser Produkttest anders ist. Nicht wie üblich, bekommt man ein Gerät, testet was man möchte und schreibt seinen Bericht. Nein, Dremel möchte es genau wissen und gibt Aufgaben vor. Somit kommen wir zur ersten:

Projekt 1: Auf geht’s! Großer Auftritt für die Dremel DSM20 und Ihr Zubehör.

Vorwort:

Ja, ich bin neugierig und aufgeregt. Die DSM20 ist neu und sie ist anders als die anderen. Sie hat kein übliches Sägeblatt wie andere. Sie ist klein, schneidet bündig, kann tauchen, hat ordentlich Leistung, kann Holz, Metall, Stein, Fliesen und Kunststoff schneiden….. Wie geht das? Ich weiß es nicht und darum bin ich aufgeregt.

Heute kam nun endlich die ersehnte Lieferung und ich hänge bis 22:15Uhr auf Arbeit. Toll, das macht es nicht gerade leichter. Gibt mir danach aber die Möglichkeit mich in Ruhe der Theorie hinzugeben. Sägen wäre eh zu laut.

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Da steht er nun, der erstaunlich kleine Karton. irgendwie habe ich da was größeres erwartet. Aber alles ist vorbereitet – Werkstatt aufgeräumt, geheizt!, Kamera startklar, Zettel und Kuli liegen da und Kaffee ist angesetzt. Also endlich los, Cuttermesser raus und aufgeschlitzt das Teil.

Dann bin ich erst mal ne Runde baff. Vollgestopft bis oben hin und was da so alles zum Vorschein kommt…..

Paketinhalt

  • Beipackzettel mit Begrüßung
  • Schutzbrille (dickes Lob)
  • Ohrstöpsel (dickes Lob)
  • Dremel-katalog
  • Notizblock und Kuli
  • Dremel-Mütze (super Idee)
  • dicker Packen Sägeblätter (wirklich Säge….???)
  • großer Winkel
  • natürlich die DSM20

Ich vermisse? Nichts.

 

Verpackung

Gut, es gibt einen Koffer. Nichts ist schlimmer als seine Werkzeuge in Schuhkartons lagern zu müssen.

Im Koffer selber befindet sich nochmal einiges an Zubehör. Parallelanschlag, Saugeranschluss, drei weitere Schneidblätter (an den Ausdruck kann ich mich schon eher gewöhnen), Bedienungsanleitung, DVD (sieht allgemein und nicht speziell für die DSM20 aus) und ein komisches Plaste-U. Wofür das Teil ist, kriege ich schon noch raus.

Der Koffer selber macht einen stabilen Eindruck, auch wenn der Griff ein wenig billig angesetzt aussieht. Gut, mit Dremel-Koffer habe ich noch keine Erfahrungen und das möchte ich erst nach regelmäßigen Gebrauch beurteilen. In den Koffer passt alles nötige rein und hat seinen Platz. Es ist sogar genug Platz für weitere Schneidblätter. Was mich ein wenig stört, ist das “lose reinlegen”. Ist der Deckel zu, bleibt alles an seinem Platz, aber würde man ihn mal falsch herum öffnen,,,,, Besser wäre es, wenn die Einzelteile etwas fest gehalten werden.

 

die DSM20

Nun nehmen wir das Baby mal in die Hand. Ja, da passt sie gut rein, ist kein Fliegengewicht, wiegt aber auch nicht mehr als erwartet. Alles gut.

Nun das erste Handling…… Was ist denn das da?  Ein Sicherheitsschalter? Ein Plasteblättchen, welches man umlegen muss um den Schalter zu entriegeln. Ehrlich gesagt traue ich dem Teil nicht weit. Wie schnell  bricht so was ab und die sichtbare Feder verbessert den optischen Eindruck nicht gerade. Aber….  Die kuriose Idee funktioniert erstaunlich gut. Das dauert garantiert nicht lange und die Finger machen das von ganz alleine. Ob es eine stabile Dauerlösung ist, möchte und kann ich noch nicht beurteilen.

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An der Tiefen einstellung gibt es absolu nicht zu meckern. Wie man im Video sieht, geht das mit einer Hand. Eventuell hätte man hier noch auf eine genauere Skala setzen können, aber brauche ich das wirklich? Eigentlich nicht.

Der Sperrknopf zur Spindelverriegelung ist groß, nicht zu übersehen und funktioniert problemlos. Somit baue ich mal das erst Schneidblatt ein. Der Inbusschlüssel…. Landet sicher irgendwo, wo ich ihn nicht wiederfinde und wird durch einen besseren bzw, einem Ringschlüssel ersetzt. Ist ja beides möglich.

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erster Anlauf

Na wenn schon, denn schon….. Nur mal kurz, auch wenn alles schläft. Ssssss…….  Sehr leise und Holla. Die hat Dampf unter der Haube. Leider überträgt der sich auf die ganze Maschine und wenn man das zu locker nimmt, geht sie schnell mal wandern. Also Dremel, hier gibt es den ersten Minuspunkt. Bei der Leistung und dem Anzug sollte sie einen Sanftanlauf haben. Bitte beim nächsten Modell daran denken.

Aber wirklich, für die Leistung absolut leise. Das hätte ich so nicht erwartet.

 

Nun gleich noch ein kurzer Schnitt ins Holz…..  Nö, das gehört noch nicht zur Aufgabe.  😉

4 thoughts on “Produkttest Dremel DSM20 – 1.Aufgabe

  • Marc

    Den Griff finde ich eigentlich ganz in Ordnung. Was ich persönlich als sehr ungünstig empfinde, ist der billig wirkende Fuß. Der besteht aus Kunststoff, ist nicht plan (Zumindest bei meinem Exemplar) und hat auch im arretierten Zustand ca. 2 mm Spiel. Da hätte ich mehr erwartet.

    Wenn Du mal eine Kappsäge ohne Anlaufbremse (KGS 216M) in der Hand hieltest, dann ist der Anlauf hier Peanuts 😀

  • Ricc

    Zumindest hält der Fuß einem satten Funkenflug stand. Ich habe gestern mal durch ein Stahlrohr mit 5mm-Wandung geschnitten. Sicher nicht so schnell wie ein Winkelschleifer, aber doch schon eine recht ordentliche Leistung.

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