Bau einer Werkbank

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die Werkbank

Nachdem mir ein Kollege die Arbeitsplatte seiner alten Küche anbot, entschied ich mich endlich für eine neue Werkbank. Ein Teil der Arbeitsplatte war 240cm und passte somit so ideal, dass ich nicht mal sägen musste. Ein weiteres Stück war 110cm und brauchte nur um10cm gekürzt zu werden, um eine Werkbank in L-Form zu bilden.

Wie die Werkbank aufgebaut wird, stand sofort fest. Also blieb an Planung nur die Unterkonstruktion. Am einfachsten geht das natürlich immer vor Ort. Balken hinlegen,zurecht schieben und zusägen.

Für die Füße hatte ich bereits alte Balken 8cm x 8cm (Schwiegervater wollte sie verfeuern) mit einer Länge von 150cm stehen. Darum entschied ich mich auch, die Füße unter die Haltekonstruktion der Arbeitsplatte zu setzen. Die Balken habe ich mittig zersägt und kam auf etwa 75cm, dazu die Haltebalken mit 8cm und die Arbeitsplatte mit 4cm ergeben eine angenehme Arbeitshöhe von 87cm.

Zur Probe wird auch das mal aufgestellt.

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Nun ging es ans verschrauben. Die einfachste und schnellste Variante sind hier stabile Winkel. Damit die ganze Konstruktion hinterher auch plan unter der Arbeitsplatte liegt, nutzte ich selbige vorher als Auflagefläche.

Um die Füße winklig anzuschrauben habe ich einen Winkel mit der Schraubzwinge befestigt und so konnte ich mit einer Hand den Fuß festhalten und mit der anderen schrauben.Eine dritte Hand wäre aber auch nicht schlecht gewesen.

Nachdem die ersten Füße angeschraubt waren, flüsterte mir jemand, ich solle die alten Schränke gleich einbauen. Da sie schon sehr wacklig sind, bekommen sie so wieder halt und können noch eine Weile genutzt werden. Da es bereits gegen 2:00Uhr war, wo normale Menschen schlafen, muss ich wohl der Flüsterer gewesen sein.

Dass ich gute Ideen habe, ist damit bestätigt. Dass ich aber manchmal nicht weiterdenke, zeigt sich erst im nächsten Schritt. :o)

Das Grundgerüst war verschraubt, lag auf Kopf im Partyraum und sollte nun in die Werkstatt.

Irgend so ein Depp hatte die glorreiche Idee die Schränke gleich anzubauen. Selbiger war mitten in der Nacht aber auch alleine und musste das Gestell (inkl. Schränke) vom Tisch heben und dabei auch noch umdrehen. Gut, dass er vor 10 Jahren mal fit war 🙂

Mühsam habe ich es geschafft und noch mühsamer habe ich das Gestell (drehend) durch die Tür in die Werkstatt gewanstet. Ein Vorteil war natürlich die Uhrzeit → Es war keiner da, der mich dabei fotografieren konnte.

Da stand das Gestell mit den kleinen Schränken nun an seinen Platz und ich brauchte nur noch die Arbeitsplatte auflegen. Die lange Seite blieb unverändert und die kurze konnte ich erst am nächsten Tag (mit Lärmerlaubnis) anpassen.

Da ich mir bei der weiteren Gestaltung noch nicht sicher bin, blieb die Arbeitsplatte erst mal unverschraubt liegen.

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Über den Autor:

Ich - gelernter Zerspanungsmechaniker, Hausbauer, Heimwerker und Familienvater mit einer ausgeprägten Internetaffinität.

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